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Abräder Siehe Rüttelsieb

Abreibmühle

Eine Maschine zum Reinigen des Getreides.

Absackstutzen

Ist ein Stutzen ,der am Ende eines Laufrohres sitzt, und an dem mittels einer Lederschnalle, Haken oder eines Holzkeils ein Sack befestigt wird.

Achsenkopf "Assenkopp" nennt man das aus der Sturm oder Hinterseite der Windmühle herausragende Ende der Flügelwelle mit dem zur Aufnahme der Bruststücke dienenden Wellkopf und der Mechanik für die Regulierung der Jalousieklappen.

Achtkant

Rumpf einer Holländermühle

Achtkantständer

Siehe Eckständer

Aerodynamik

Die Lehre von der Bewegung gasförmiger Stoffe, vor allem der Luft.

Äolus

Der Gott des Windes.

Ausmahl- Maschine

Maschine zum vollständigen vermahlen von vorgebrochenen Getreide, Grieß, Kleie usw.

Askania - Sichter

Durch seine kleinen Abmessungen und seine Unempfindlichkeit gegenüber schwankenden Umdrehungen seit 1899 vornehmlich auf Windmühlen in Gebrauch.

Asinarius

Kaum noch gebräuchliche Bezeichnung für die durch Esel angetriebenen Göpelmühlen.

Aspirateur

Reinigungsgerät in vielerlei Varianten, das durch angesaugte Luft das Mahlgut sortiert und vor allem sauber entstaubt.

Ausstreifen

So nennt der Müller die Beförderung des Mahlgutes vom Steinauge über die Mahlbahn durch die Steinfurchen bis über den Rand des Steinpaares.

Bärenmühle

Die auf einer Festungsmauer oder einem Festungsturm errichteten Turmmühlen, deren Gebäude leicht konisch oder kegelförmig, auch turmartig errichtet waren. Wegen ihrer merkwürdigen Sillhouette nannte man sie auch kurz: Bären.

Bartbrett (auch Schneebrett)

Unter dem Halsblock der Kappe als Schutz gegen Schnee und Regen, der sonst zwischen den Fugbalken in die Kappe wehen würde. Gelegenheit für Müller und Mühlenbauer, Namen, Jahreszahlen und Zierformen anzubringen. Häufig ist es möglich, anhand des Bartbretts den Mühlenbauer zu bestimmen.

Berufskrankheiten
der alten Müller

Rheuma, chronische Bronchialkatarrh, Gicht, Staublunge, Tuberkulose (tbc), Wirbelsäulendeformation usw.

Beutelkiste

Erste mechanische Vorrichtung zum Aussieben des Mehls. Das Mahlgut lief in einen lose und schräg aufgehängten Beutel aus feinen Tuch. Mittels eines Schlägers wurde das feine Mehl aus dem Beutel herausgeschlagen. Im Holsteinischen auch Franzkiste genannt. Später durch Sichter mit starren Siebtrommeln, bespannt mit Seidengaze, verdrängt

Billhammer Billenhammer Werkzeug zum Schärfen des Mühlsteins
Bodenstein Unterer Mühlstein, der fest auf dem Boden ruht

Bremse (auch Paß, Fang, oder Presse)

Wichtiger als das Flügelkreuz ist bei der Windmühle die Bremse. Anders als eine moderne Windkraftanlage darf eine Mühle nicht unbeaufsichtigt laufen. Sie muß bei Betriebsruhe "gebremst" sein. Das Kammrad stellt auf seiner Stirnseite die Bremsfläche, die von einem Eisenband oder Segmenten aus Holz umschlossen wird. Mittels eines Systems aus Gewichten und Hebeln kann die Bremse gelöst und geschlossen werden.

Bremsrad

Siehe Kammrad

Bruststück

Bei einer dreigeteilten Rute der innere Balken, der im Wellkopf verkeilt wird. Aus ausgesuchten Holz, seit 1898 auch aus Eisen.

Bütte

Auch Wanne, Zarge oder Steinsarg genannt. Zylindrische, schützende Holzkästen, mit denen Mahl- und Schrotgang auch aus Sicherheitgründen umkleidet sind.

Bunkel

Getrieberad, Gegenstück zum Kammrad, Durchmesser = 1,2 - 1,5 Meter

Bürstmaschine

Reinigungsmaschine; reinigt durch seine Bürsten den Staub und Dreck aus den feinen Riefen der Getreideschale.

Bütte

Tonnenförmige hölzerne Abdeckung der Mühlsteine beim Mahl / Schrotgang.

Dreiangel,
Haue
Dreiarmiges Eisenstück das auf dem Mühleisen sitzt und den Läufer trägt
Drilling Getriebeteil mit Stecken, in die die Zähne eines Kammrades eingreifen
Druck In der Ölmühle die Menge , Pressgut die auf einmal verarbeitet werden kann

Durchlaufwaage

In Einheiten einzustellende Waage, füllt bei der Anlieferung einen Kübel mit z.B. 100Kg Getreide, wird dann automatisch ausgeschüttet und in den Silo oder Mähdrescherreinigung weitergeleitet, nach der kompletten Anlieferung werden dann nur noch die Anzahl der ausgeschütteten Kübel an der Waage ablesen und zusammenrechnet.
Z.B. 48x100Kg=4800Kg/4,8t