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Auswahl: E - H |
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Ecklisene |
Pfeilerartiger Mauerstreifen. Häufig an den Ecken der gemauerten Unterbauten der Holländermühlen zur Verstärkung und Wandgliederung |
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Eckständer |
Acht Eckständer bilden zusammen mit den Verbindungshölzern den Rumpf einer Holländermühle. |
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Elevator |
Becherwerk nach dem Paternostersystem. Erfindung des amerikanischen Mühlenbauers Oliver Evans um 1790. Die ersten Becher bestanden aus Leder, ab 1860 aus Blech. Diese geniale Idee erlöste den Müller vom Säckeschleppen und wurde erst in unseren Tagen durch die pneumatische Förderung abgelöst. |
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Exhaustor |
Ist ein Apparat zur Staubabsaugung. |
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Fang |
Siehe Bremse |
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Farbausleser |
Eine Reinigungsanlage die das Getreide mit Photozellen abliest, und nicht Strukturgleiches Getreide (sprich Mutterkorn, Samen oder Streu) mit einem gezielten Luftstoß rausschießt. |
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| Felge | Äusserer Kranz des Wasserrades | ||||||
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Filterschrank |
Ein Schrank in dem mehrere Schläuche aus Baumwolle hängen, durch die Schläuche strömt die Luft die benötigt wird um Stäube von Vermahlungsmaschinen abzusaugen. In dem Stoff der Schläuche bleiben dann die Staubpartikel hängen, die in einem gewissen Abstand durch ein Klopfholz automatisch abgeschlagen werden und nach unten abfallen, dort wird der Staub abgesackt. |
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Flügel |
Siehe Spitze |
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Flügelwelle |
Siehe Mühlenwelle |
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Flutwinde |
Nachts durch den Windmüller ausnutzbare Luftströmung, wenn sich etwa ein frisch bestellter Acker nach Sonnenuntergang rascher abkühlt als ein nahe gelegenes Waldgebiet. Ähnliche Winde infolge unterschiedliche Wärmeverhältnisse fließen regelmäßig ebenfalls zwischen See und Land oder Berg und Tal. |
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Franzose |
Hierbei handelt es sich um einen Naturmahlstein (Süßwasserquarz) der in La Ferte`Sous- Jouarre (Frankreich) gebrochen wurde. Die Steine wurden in einem Stück aber auch in Stücken gebrochen und dann zu einem Mahlstein zusammengesetzt. |
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Freischütte (Freigerinne) |
Hier wird das überschüssige Wasser einer Wassermühle abgeleitet. |
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| Fruchtputzerei | Trennt Verunreinigungen vom Mahlgut | ||||||
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Fugbalken |
Haupttragebalken im Wendejoch einer Mühlenkappe. |
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Fuß |
Längenmaß. Unter den mehr als 20 Fuß- Maßen des Deutschen Reiches galt in Schleswig- Holstein allgemein das "Hamburger Maß" mit 28,65 cm, unterteilt in 12 Zoll. |
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Gaffelrad |
Holz- oder Metallrad, welches durch Zug an einer nach unten hängenden endlosen Kette gedreht wird. Zum manuellen Vordrehen bei Windmühlenkappen oder zur Betätigung von Aufzügen eingesetzt. |
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Galerie |
Bedienungsebene für Flügel und Bremse, wenn die Mühle so hoch gebaut ist, Daß die Flügelspitze vom Erdboden nicht mehr zu erreichen und zu bedienen ist. |
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Gemahl |
Heißt das Mahlgut nach dem Durchlaufen des Schrot-, des Mahlganges oder des Walzenstuhls. |
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Gerbgang |
Durch ihre Bearbeitung im Steinpaar des sogenannten Gerbganges wurden die harten Spelzen des Dinkels entfernt. |
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| Gerinne | Kanal, der das Wasser zum Rad leitet | ||||||
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Getreide Waschmaschine |
Eine Maschine zum Waschen von Getreide. |
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Glück zu |
Lautet der gepflegte Standesgruß der Müller und Mühlenbauer. |
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Göpel |
Siehe Roßmühle. |
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Graupengang (auch Pellgang, Pellstein) |
Einzelner Stein, von einem Lochblech umgeben. Gerste wird hier nicht zermahlen, sondern zu Graupen abgerollt. |
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Grobmüllerei |
Allgemein üblicher Begriff für die Herstellung von Back und Futterschroten. Produkte die meistens nicht abgesichtet werden. |
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Grießputz- Maschine |
Maschine zum Auslesen von gleich großen Grießteilchen. |
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Grundwerk |
Gerinne, in dem das Wasserrad läuft. |
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Haferquetsche |
Siehe Quetsche. |
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Halslager |
Das vordere Lager der Flügelwelle zwischen Wellkopf und Kammrad. |
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Handdienste |
Pflicht der Mühlengäste zu Zeiten des Mühlenzwanges, bei Reparaturen an der Mühle zu helfen. |
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Hammermühle |
Ist eine elektrische Mühle, wo das Getreide mit hoher Kraft durch Siebe geschlagen wird, mit dieser Art der Müllerei kann in kurzer Zeit eine große Menge Getreide vermahlen werden. Um die Schrotfeinheit zu verstellen, braucht man nur ein feineres oder gröberes Lochblech einzulegen. |
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Haube |
Siehe Mühlenkappe. |
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Haue |
Es gibt Balancierhauen (2-tlg.) und es gibt feste Hauen (2,3,4-tlg.) Die Haue überträgt die Drehung des Mühleisens auf den Läuferstein. |
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Heuer |
Pacht, Pachtzahlung |
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