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Magnet- Apparat

Ist ein kleiner Apparat der vor der Getreidereinigung sitzt, durch den Magnet - Apparat fließt das ungereinigte Getreide, eventuelle Eisenteile bleiben an dem Apparat hängen. Der Magnet muß ab und an rausgenommen und gesäubert werden.

Mahlbalken

Heißen die Flächen zwischen den Haupt- und Nebenfurchen der Mühlsteine.

Mahlgang

Eine Einrichtung zum Mahlen oder Schroten des Getreides. Er besteht aus einem unten liegenden Bodenstein und sich ein darauf drehenden Läuferstein.

Malter Alter Getreidemass, 1 Malter = 4 Mütt

Matte (auch Metze)

Naturentlohnung des Müllers vor Einführung des Mahlgeldes.

Mattenkiste

Behälter zum Sammeln der Matte.

Maße und Gewichte

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Metze = 1/16 Scheffel
1 Scheffel = 54,96 l = 55kg
1 Metze = 3,44kg
1 Quart = 1,136 l
1 Lot = 1/30 Pfund = 16,7g
1 Pfund = 500g
1 Zentner = 50kg
1 Doppelzentner = 100kg 1 Hamburger Fuß = 28,65 cm

1 Ruthe = 4,665 Meter
2 Himten Einfall = 1 Morgen = 120 Quadratruthen
= 2 ar
1 Wispel = 48 Himpten = 24 Scheffel
1 Himten = 4 Spint oder Metzen = 16 Mühlenköpfen
1 Malter = 6 Himten = 3 Scheffel
1 Wichhimten =12 Scheffel
1 Himten =~ 21,5 Kg Roggen, 13,4 Kg Weizen
18,7 Kg Gerste, 13,6 Kg Hafer

Mehlpfeife

Eine Holzrutsche zum Absacken von Backschrot.

Metze

Siehe Matte.

Mischmaschine

Eine Maschine zum mischen von vielen Müllereiprdukten wie Mehl, Schrot, Futtermitteln usw.

Molinologie

Ist die Bezeichnung für die internationale Lehre von der Herkunft, dem Vorkommen, der Einrichtung und der Funktion besonders der alten Wind- und Wassermühlen.

Mühleisen

Verlängerung des Klüvers unterhalb des Mahlganges, trägt den Läuferstein.

Mühlenkappe (auch Haube)

Oberer drehbarer Teil einer Holländermühle mit Mühlenwelle, Kammrad und Bremse.

Mühlstuhl Kräftiges Gestell über dem Getriebe, trägt das (die) Mahlwerk(e)

Mühlenwelle (auch liegende Welle)

a) bei Windmühlen die Flügelwelle b) bei Wassermühlen die Wasserradwelle.

Mülikorn Getreide, dass früher dem Müller als Mahllohn zustand
Mütt Altes Getreidemass, ca. 100 Liter

Natursteine

Es gibt verschiedene Steinmaterialien wie den Sandstein, Süßwasserquarz, Trachit, Basalt, Granit und den Porphyr.

Netzschnecke

Förderschnecke mit Wasseranschluß, zum anfeuchten von Getreide vor z.B. dem Quetschvorgang bei Roggen damit er nicht bricht.

Oberantrieb

In der Getreidemühle; Antrieb der Steingänge von oben.

Ortrute

Siehe Eckständer

Paß

Siehe Bremse.

Pellgang

Siehe Graupengang.

Penlager

Das hintere Lager der Flügelwelle.

Plöuwe Alter Ausdruck für Stampfe
Poche Stampfe ohne Mörser, die Stössel fallen auf die Bodenplatte

Querne

Einfache Handmühle, Urform des Mahlganges. Mit der Entwicklung des Mühlenzwanges abgeschafft zugunsten der grund- und landesherrlichen Wasser- und Windmühlen.

Quetsche

Eine Maschine in der mit Hilfe von zwei Walzen, Getreideprodukte angequetscht werden, in der z.B. Haferflocken entstehen, Hafer für Pferdefutter angequetscht wird.