Das Getreide

Unser täglich Brot gib uns heute,
so beten täglich viele Leute.
Doch gibt`s auf Erden noch Hunger und Not,
nicht alle bekommen ihr täglich Brot.
Es fehlt halt an Gerechtigkeit,
so lange das Brot nicht gut verteilt.
Getreide gibt`s in vielen Orten auf Erden,
genug für alle Menschen um satt zu werden.
In uralten Zeiten ist es wild gewachsen,
worauf die Bauern heut`sorgfälig achten.
Klein in der Form doch groß im Gehalt,
hat auch politisch oft viel Gewalt.
Die ganze Menschheit lebt von dieser Frucht,
das kleine Korn, es ist eine Wucht.
Auf der Welt gibt es viele Sorten Getreide,
gebe Gott, daß es immer so bleibe.
Roggen und Hafer, Gerste und Weizen,
sind Sorten die wir uns täglich leisten.
Die gedeihen und wachsen in unserem Land,
und sind uns allen wohlbekannt.
Viel Arbeit und Sorgfalt der Landwirt aufwendet,
bevor das Wachsen und Reifen beendet.
Dann ist es für jeden eine Augenweide,
wenn sich die wogenden Kornfelder zeigen.
Doch muß der Schweiß noch kräftig rinnen,
bevor die Ernte endlich drinnen.
Dann wird das Korn zur Mühle gebracht,
der Müller zum Backen dann Mehl daraus macht.
Grieß und Graupen und Schrot zum Kochen,
auch macht er die begehrten Haferflocken.