Im Wald steht eine Mühle ein grau verwettert Haus, dort drängt aus enger Felsschlucht der Wildbach sich heraus.
Des Abends sitzt am Fenster des Müllers junges Weib und schaut aufs alte Schöpfrad zu langerweil Vertreib.
Das Wasser schießt hinunter und dreht im Sturz das Rad. Das Weib dreht einen Garnstrang und sinnt auf böse Tat.
Heinrich von Reder