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S` gibt nur a´ Pforzner
Mühl´ allein,
dort wo noch heut´ steht Stein auf Stein -
kannst´ die ganze Welt ausgehn,
du findtst´ es selten noch ein mal so schön.
Der Mühlbach fließt seit 1000 Jahr´,
grad´ so als ob es immer war.
Er gibt der Mühle seine Kraft,
damit behende sie ihr Tagwerk schafft
Die Mahlstein drehen sich geschwind.
Dazwischen fein das Korne rinnt.
Heraus erfließet dann das weiße Gold,
vom Herrgott für das täglich´ Brot gewollt.
Doch jetzo hat die Mühle Ruh´
und schaut den Menschen freundlich zu
Bist auch du einmal bei ihr zu Gast,
vergißt du schnell die Sorgen und die Hast.
Viel´ hundert Jahr hat sie geschafft,
daraus erwuchsen Ruh´ und Kraft.
Bist du ihr wohlgesonnen, dann schlag ein -
sollst´ auch ein Pforzner Mühlenjunker sein.
Betrachtest du die alte Mühl´,
erfährtst Du langsam das Gefühl,
daß du und ich und jedes Menschenkind
nur Körnlein in der Gottes Mühlen sind.
von Franz Rotter
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