Mühlenliteratur

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Kurt Bilau

Annäherung an einen Visionär

von Uwe Karstens

Band 1, 2003: 79 Seiten mit zahlreichen s/w-Abbildungen und Zeichnungen

Band 2, 2010: 91 Seiten mit zahlreichen s/w-Abbildungen und Zeichnungen

ISBN  978-3-9812436-5-9

Direktbezug über Uwe Karstens, Langenrader Mühle, 24326 Ascheberg, Tel. 04526-1873

Der Name des Konstrukteurs Kurt Bilau steht für Windmühlenflügel, die vom Flugzeugbau inspiriert sind: die so genannten Bilauschen Ventikanten. Dieses nach wissenschaftlichen Methoden entwickelte System diente dem Ziel, mit Hilfe aerodynamischer Optimierung die Windausbeute zu steigern und damit die wirtschaftliche Effektivität der Windmühle zu erhöhen. Die Spuren des Visionärs hat Uwe Karstens engagiert recherchiert und zeichnet diese in zwei Büchern nach.

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Die Frühgeschichte der Sägemühlen

(1200 - 1600) als Folge der Mühlendiversifikation

von Jürgen Gaebeler

Verlag Kessel, 2. Auflage 2006, 350 Seiten, zahlr. Abb.

ISBN 978-3-935638-20-5

Trotz des immer schnelleren technischen Fortschrittes ist das Interesse an der historischen Entwicklung der Sägeindustrie, der Entstehung der Sägemühlen mit ihren mancherlei Besonderheiten, anhaltend groß.

Bislang fehlte es an einer zusammenfassenden Frühgeschichte, weshalb diese erstmalige systematische Erfassung, Auswertung und kritische Überprüfung der (weit verstreuten) Literaturhinweise auf erfreuliches Interesse in der Forst- und Holzwirtschaft stieß. Dabei konnte durch die intensive Suche in Archiven eine Reihe von Widersprüchen und Irrtümern aufgeklärt werden, was auch für die Mühlenwirtschaft und Technikgeschichte von großer Bedeutung war. Eine straffere, übersichtlichere Gliederung in vier Abschnitte wird für den Gebrauch in der Praxis nützlich sein.

Neu aufgenommen wurde eine 5. Anlage mit rund 200 erläuterten Begriffen der Sägeindustrie, die zugleich als Stichwortverzeichnis dient und in dieser Form eine Neuheit darstellt.

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Die Kulturgeschichte der Mühlen

von Johannes Mager, Günter Meißner, Wolfgang Orf

Edition Leipzig | E. Wasmuth Verlag, Tübingen 1988 | 268 Seiten | 203 Abb. U. Farbtafeln

ISBN 3-8030-1806-4

Es ist noch nicht einmal ein Menschenleben her, dass sich - bis auf wenige Ausnahmen - die Wasserräder und Flügelkreuze der einst viele Landstriche Europas prägenden Mühlen aufhörten zu drehen, die 'Stimme der Mühle' nahezu verstummt ist. Damit endete ein großartiges Kapitel menschlichen Erfindergeistes, gilt doch die Mühle als älteste Maschine des Menschen. Längere Zeit ist dieser rasche Niedergang und der damit folgende Verfall der alten Wind- und Wassermühlen kaum als Verlust registriert worden, aber seit zwei Jahrzehnten sind verstärkt Bemühungen zu verzeichnen, alte Mühlen durch denkmalpflegerische Aktivitäten für die Nachwelt zu erhalten.

Drei Schwerpunkte spielten bei der Behandlung des Themas eine Rolle:

-    Die technikgeschichtliche Übersicht, die sowohl die Mühle als Produktionsstätte als
    auch den Müller in seiner Arbeit und seine soziale Stellung einbezieht.

-   Die Widerspiegelung der Mühle in der Literatur und der Musik
.
-    Die Darstellung der Mühlen in der Malerei, Grafik und im Kunsthandwerk

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Historische Mühlen

und ihre Technik

Künstlerische und technische Zeichnungen

von Rüdiger Hagen

Reprint-Verlag-Leipzig 2004 | 128 Seiten mit ca. 100 farbigen Abbildungen

ISBN 3-8262-0822-6

Die schönsten deutschen Wind- und Wassermühlen in ihren historischen Eigenarten, werden mit detaillierten und maßstabgerechten Zeichnungen der jeweils auf den Typ bezogenen Mahlwerke und technischen Ausstattungen in farbiger Ausführung dargestellt. Verschiedene Detailzeichnungen aus der Arbeit der Mühlenrestaurierung des Autors runden diese einmalige Dokumentation ab.

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