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Tag des offenes Denkmals

Historische Mühlen sind mit dabei

Die historischen Wind- und Wassermühlen prägen seit mehr als zwei Jahrtausenden unsere Dörfer, Städte und Kulturlandschaften. Sie waren die ersten Maschinen, mit deren Hilfe sich die Menschheit von der eigenen Körperkraft unabhängig machte und die Energie von Wind und Wasser für die vielfältigsten Zwecke nutzten.

Der Deutsche Mühlentag ist der wichtigste Aktionstag für die Bewusstseinsbildung zu unseren Mühlenangelegenheiten und Präsentation unserer Mühlen. Eine weitere Gelegenheit, die Mühlen zu bewerben ist, sie in den Tag des offenen Denkmals einzubeziehen.

Rund 6000 historische Baudenkmale und 10.000 verschiedene Programmpunkte laden jedes Jahr bundesweit anlässlich des Aktionstages der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zum kostenfreien Besuch. So ermöglichen sie Millionen Neugierigen einmalige Einblicke in die facettenreiche Denkmallandschaft Deutschlands.

 

Der Tag des offenen Denkmals wird am 8. September 2024 bundesweit begangen. Das diesjährige Motto lautet „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“.

Der Vorstand der DGM sieht hier ein großes Potential für die historischen Wind- und Wassermühlen und legt jedem Mühlenbesitzer und Mühlenverein ans Herz, seine Mühle an dem Tag des offenen Denkmals zu öffnen und nach Möglichkeit auch ein kulturelles, gastronomisches und museumspädagogisches Angebot den Besuchern zu machen. In 2023 nahmen 208 historische Mühlen teil, 2022 waren es 195.

 

Was ist der Tag des offenen Denkmals? 

Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands für den Denkmalschutz und findet jährlich am zweiten Sonntag im September statt. An diesem Tag öffnen bundesweit tausende historische Stätten grundsätzlich kostenfrei ihre Türen und machen somit auf die Bedeutung und den Erhalt unseres kulturellen Erbes aufmerksam. Kulturinteressierte können an diesem Tag die faszinierende Baukunst und bisher unbekannte Schätze ihrer Umgebung vor Ort erkunden oder Denkmale über das bundesweite Programm digital erleben – darunter auch Denkmale, die exklusiv nur am Tag des offenen Denkmals zugänglich sind.

Seit 1993 wird der Tag des offenen Denkmals durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit koordiniert. Er ist der deutsche Beitrag zu den „European Heritage Days” und ist eine eingetragene und geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

 

Was kann ich zum Tag des offenen Denkmals® anmelden?
Und wie melde ich meine Mühle an?

Grundsätzlich können alle kulturellen Zeugnisse, die geschichtlich, wissenschaftlich, technisch, künstlerisch, städtebaulich oder volkskundlich bedeutsam sind und einer abgeschlossenen Epoche angehören, zum Tag des offenen Denkmals angemeldet werden. Das Gebäude oder die Stätte müssen nicht unter Denkmalschutz stehen. Ausgeschlossen sind Neubauten des 21. Jahrhunderts.

Denkmalkategorien lt. Anmeldevordruck der DSD:

  • Sakralbauten
  • Schlösser und Burgen
  • Garten- und Landschaftsdenkmale
  • Industrie und Technik (z. B. Bergwerke, Bahnhöfe, Ziegelbrennereien, Mühlen etc.)
  • öffentliche Bauten
  • Wohnbauten und Siedlungen
  • archäologische Plätze
  • Befestigungsanlagen
  • Sonstiges

Sie können aber auch Veranstaltungen anmelden, die mehrere Denkmale umfassen, wie z. B. eine Stadtführung, eine Stadtteil-Führung zu Denkmalen einer bestimmten Epoche, oder eine geführte Radtour zu bedeutenden historischen Stätten in der Umgebung.

Anmeldeverfahren

Besonderheiten für teilnehmende Mühlen

1. Mühlen melden sich in der Regel auf dem Portal Tag des offenen Denkmals der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) Startseite - Tag des offenen Denkmals an.

tag-des-offenen-denkmals.de >>

2. Für Mühlen in den Bundesländern Berlin und Hamburg gibt es tradierte und bewährte abweichende Institutionen, die die jeweils zentral Anmeldungen entgegennehmen und an die DSD weiterleiten und zudem eigene, ergänzende Kommunikations- und Marketingmaßnahmen zur DSD für ihre Denkmäler vornehmen.

3. Auf Bundeslandebene gibt es mit Ausnahme von Berlin und Hamburg keine zentralen Anmeldestellen als Pendant zur DSD, jedoch vereinzelte dezentrale Einrichtungen/Dienststellen auf kommunaler Ebene. Einige Kommunen geben zudem ein gedrucktes Programm zum Tag des offenen Denkmals mit den geöffneten Denkmalen ihrer Stadt oder Region heraus. Diese sind bei den jeweiligen Kommunen erhältlich. Ansprechpartner können hier Denkmalbehörden, Kulturämter oder auch Tourist-Informationen sein.

Wichtig: Unabhängig davon, auf welchem Portal Sie Ihre Mühle anmelden: Mühlen sind unter der Denkmalkategorie „Industrie und Technik“ anzumelden und in der Zeile „Namen des Denkmals“ ist der Begriff Mühle, Wind-/Wassermühle + Namen zu verwenden: Z.B. „Windmühle Johanna“ oder „Wilhelmsburger Mühle“

4. Alle am Tag des offenen Denkmals teilnehmenden Mühlen werden zusätzlich auf der Mühlendatenbank Milldatabase.org genannt und in einer interaktiven Karte - analog zum Deutschen Mühlentag - zusammenfassend dargestellt.

Anmeldung Stiftung Denkmalschutz

Als bundesweite Koordinatorin ruft die Deutsche Stiftung Denkmalschutz jedes Jahr dazu auf, alle geplanten Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals anzumelden. Jedes Jahr wird der Aktionstag unter anderem Motto ausgerufen.

Als bundesweite Koordinatorin ruft die Deutsche Stiftung Denkmalschutz jedes Jahr dazu auf, alle geplanten Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals anzumelden. Jedes Jahr wird der Aktionstag unter anderem Motto ausgerufen.

Das Motto soll Veranstaltende inspirieren, neue thematische Aspekte ihres Denkmals zu beleuchten und Besucher*innen bisher unbekannte Perspektiven zu präsentieren. Kriterien, wie man als Teilnehmer das Motto mit Ihrem Denkmal aufgreifen können, zeigt die DSD dabei auf.

Verpflichtend ist die Umsetzung des Mottos jedoch nicht. Für die Teilnahme eines Denkmals/einer Mühle ist es nicht Voraussetzung, sich mit seiner Veranstaltung inhaltlich in das Motto einzubringen. Das diesjährige Motto lautet „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte““

Alle Infos >>