DGM Mühlen

Material:
Betrachtung Kleiekotzer in der Mühle oder auf Fotos / Darstellung bei W. Busch „Max und Moritz“

Information:
Kleiekotzer (auch Mühlgötze, Mühlgosche oder Schreckkopf genannt) waren in alten Getreidemühlen Bestandteil des Beutelkastens. Dieser Kasten nahm das Produkt auf, das aus dem Mahlgang herunterfiel und in den Rüttelbeutel geleitet wurde. Diese einfache Siebung trennte dabei das Mehl von der Kleie, die dann aus dem holzgeschnitzten Kleiekotzer ausgeschieden wurde. Die oft kunstvoll geschnitzten, meist fratzenhaften Gesichter mit offenem Mund waren auch die Schutzgeister der Mühlen.

Fragen:
Wo ist der Kleiekotzer angebracht? Was kommt aus seinem Mund? Was ist Kleie? Wie sieht er aus? Wie wirkt er auf dich? Was soll der Kleiekotzer wohl bewirken? Wie gelingt das?

Aufgabe:
Male einen Kleiekotzer! / Forme einen Kleiekotzer! (Knete / Ton / Salzteig)